Schnellübersicht

Grundinstandsetzung Bodemuseum, Museumsinsel (Unesco-Weltkulturerbe)

Berlin
Bodemuseum

LEISTUNGSUMFANG


  • Thermische und hygrische Bauphysik

  • Bauschadensanalytik

  • Wärmebrückenberechnung

  • Simulationsberechnungen

  • Abdichtungsberatung

  • Baubegleitende Beratungs- und Begutachtungsleistungen

AUFTRAGGEBER


Stiftung Preußischer Kulturbesitz
über
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin

PLANUNGSZEIT


1998 – 2000

 

BAUBEGINN


2000

 

FERTIGSTELLUNG


2006

 

BAUSUMME


ca. 125 Mio. EUR

ARCHITEKT


Projektgemeinschaft
H. Tesar / C. Fischer
Monbijouplatz 2
10178 Berlin

Das auf der Spitze der Museumsinsel in Berlin-Mitte errichtete Bodemuseum wurde 1879 bis 1904 von den Architekten Ernst von lhne und Max Hasak erbaut.

Als treibende Kraft zur Realisierung des Museumsbaus ist jedoch Wilhelm Bode zu nennen. Der Grundriss mit seinen insgesamt fünf Innenhöfen passt sich der Gabelung von Spree und Kupfergraben an. Der östliche Abschluss des Gebäudes wird durch die Bahntrasse begrenzt.

Die Grundinstandsetzung des Bodemuseums, die von der Projektgemeinschaft der Architekten Heinz Tesar und Christoph Fischer geplant wurde, wurde im Jahre 2005 abgeschlossen. Das Ingenieurbüro Axel C. Rahn war vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung mit umfassenden bauphysikalischen Beratungsleistungen beauftragt. Diese Leistungen beinhalteten sowohl abdichtungstechnische Beratungen im Bereich des Gründungsbauwerks als auch insbesondere Beratungsleistungen, die im Zusammenhang mit der künftigen Klimatisierung des Gebäudes standen. Umfangreiche Wärmebrückenberechnungen waren hierzu erforderlich. Ferner erfolgten auch Beratungsleistungen zur Vermeidung von Tauwasser- und Schimmelpilzbildung.