Schnellübersicht

Neues Palais im Park Sanssouci

Potsdam
Neues Palais

LEISTUNGSUMFANG


  • Thermische und hygrische Bauphysik

  • Simulationsberechnungen

  • Wärmebrückenberechnung

  • Raumklimatische Langzeitmessungen

  • Abdichtungsberatung

  • Bauphysikalische Detailberatung

AUFTRAGGEBER


Stiftung Preußische Schlösser und Gärten

Berlin-Brandenburg

Abteilung Baudenkmalpflege

Lennéstraße 9

14471 Potsdamm

PLANUNGSZEIT


1997 – 2000

 

BAUBEGINN


2000

 

ARCHITEKT


Architekturbüro Gerald Kühn von Kaehne

und Eberhard Lang

Das Neue Palais ist die letzte und zugleich umfangreichste baukünstlerische Schöpfung des 18. Jahrhunderts im Park Sanssouci.

Erste Pläne für diese repräsentative Schlossanlage hatten bereits 1755 Johann Gottfried Brüning und Heinrich Ludwig Manger entworfen. Sie bildeten auch die Grundlage für spätere Ausführungen entsprechend den Vorstellungen Friedrichs II. von einer barocken Residenz im Sinne des ausgehenden 17. Jahrhunderts. Die Innenräume wurden durch zahlreiche kunsthandwerkliche Gegenstände und Gemälde sowie mit wertvollen Natursteinbekleidungen ausgestattet.

 

Die für das Neue Palais vom Ingenieurbüro Axel C. Rahn durchgeführten bauphysikalischen Beratungsleistungen nahmen zu der Frage Stellung, inwieweit durch eine Nutzung ausgewählter Räume nachhaltige Schäden im Bereich der wertvollen Wand- und Fußbodenbekleidungen vermieden werden können. Besonderes Augenmerk sollte im Rahmen der bauphysikalischen Untersuchungen darauf gelegt werden, wie sich sog. außermuseale Veranstaltungen (u. a. Festbankette) auf das Raumklima und auf die Bauteiloberflächen auswirken.

 

Neben einer genauen Bestandsaufnahme der vorhandenen baulichen Situation wurden Temperatur- und Wärmestromberechnungen, Raumklimasimulationsberechnungen sowie für die Bauteilkonstruktionen im Kellergeschoss Feuchteuntersuchungen durchgeführt. Im Rahmen einer im Auftrag der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg durchgeführten detaillierten Sanierungskonzeption wurden Maßnahmen empfohlen, die im künftigen Nutzungsbetrieb ausgewählter Räume zu beachten sind.