Schnellübersicht

Auswärtiges Amt – Erweiterungsbau

Berlin

LEISTUNGSUMFANG


  • Thermische und hygrische Bauphysik

  • Wärmeschutznachweis

  • Wärmebrückenberechnung

  • Simulationsberechnungen

  • WU-Betonberatung

  • Abdichtungsberatung

  • Baubegleitende Beratungs- und Begutachtungsleistungen

AUFTRAGGEBER


Müller Reimann

Gesellschaft von Architekten mbH

Kurfürstendamm 178/179

10707 Berlin

PLANUNGSZEIT


1996 – 1999

 

BAUBEGINN


1997

 

FERTIGSTELLUNG


2000

 

BAUSUMME


ca. 81 Mio. EUR

ARCHITEKT


Müller Reimann

Gesellschaft von Architekten mbH

Kurfürstendamm 178/179

10707 Berlin

Im Rahmen der Baumaßnahmen für das Auswärtige Amt wurde unmittelbar auf dem Vorplatz vor dem ehemaligen Reichsbankgebäude der Erweiterungsbau des Auswärtigen Amtes Berlin errichtet. Der Neubau wird als Büro- und Verwaltungsgebäude genutzt. Im unmittelbaren Eingangsbereich weist der Neubau eine große mehrgeschossige Halle mit Glasdach auf. Zum gegenüberliegenden Altbau ist ein verglastes Eingangsfoyer vorhanden.

 

Für den Neubau erfolgten bauphysikalische Beratungsleistungen zum winterlichen und sommerlichen Wärmeschutz. Hierbei wurde der gesetzlich vorgeschriebene Wärmeschutznachweis für das Gebäude unter Berücksichtigung der für Regierungsbauten geltenden erhöhten Anforderungen an den energiesparenden Wärmeschutz geführt.

 

Im Weiteren wurden für ausgewählte Büroräume, das Eingangsfoyer mit großflächig verglaster Fassade sowie für die Bibliothek raumklimatische Simulationsberechnungen durchgeführt.

 

Ferner erstreckten sich die Beratungsleistungen auch auf die konstruktive Durchbildung des Gründungsbauwerks aus wasserundurchlässigem Beton, so dass hier Vorgaben für die Ausführung von Gebäude-, Arbeits- und Sollrissfugen gemacht wurden. Darüber hinaus wurden auch Empfehlungen hinsichtlich der betontechnologischen Maßnahmen gegeben.

 

Vor dem Hintergrund, dass der Erweiterungsbau unterirdisch an das Bestandsgebäude des Auswärtigen Amtes anbindet, wurden hier zusätzlich Abdichtungsmaßnahmen beraten, die es ermöglichten, die WU-Betonkonstruktion des Neubaus an die Schwarze Wanne des Altbaus anzuschließen.

 

Diffusionsuntersuchungen, Wärmebrückenberechnungen und bauphysikalische Beratungsleistungen erfolgten zum Bauteilkatalog.